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Archiv für Mai, 2009

So weit als die Welt…

So weit als die Welt, So mächtig der Sinn, So viel Fremde er umfangen hält, So viel Heimat ist ihm Gewinn.

Phantasie

Flöte Stille Blumen, In der Liebe Heiligtumen Nicht entsprossen, Welken nieder. Süße Lieder, Ohne Echo hingeflossen, Kehren nimmer wieder.

Simphonie

Ruhe! – die Gräber erbeben; Ruhe! – und heftig hervor Stürzt aus der Ruhe das Leben, Strömt aus sich selbsten empor Die Menge, vereinzelt im Chor.

Faselei

Vieles gaben die Götter mir, Und ich bete die sieben Bitten ohne Entbehren, Aber eines blieb mir versagt, Eines nur zähmt mir Mächtig den Übermut, Bannt mich zur Erde Nieder, den armen Sterblichen Sohn.

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